Angriffe auf russische Häfen senken das Risiko für europäische Schiffe, Ladung und Lebensmittelpreise

Russland trifft ukrainische Häfen und Getreidefrachter und beschädigt auch Schiffe unter fremder Flagge. An Bord sind europäische Besatzungen, in Europa versicherte Ladung und Routen, die in die Nordsee und nach Hamburg oder Bremen führen. Jeder solche Schlag treibt Prämien, Fracht und den Preis für Getreide, Futtermittel und Speiseöle, die Deutschland bezieht.
Deutschland hängt bei Futtermitteln, Mais und Ölsaaten vom Schwarzmeerhandel ab. Steht der Umschlag in ukrainischen Häfen oder wird ein Handelsschiff getroffen, steigen Fracht und Versicherung. Das erreicht Mühlen, Ställe und das Regal: Brot, Fleisch, Öl.
Solange ukrainische Häfen Ziel bleiben, laufen europäische und deutsche Importe teurer und unsicherer. Ukrainische Schläge gegen russische Hafenanlagen und Schiffe verteuern in dieser Logik die Angriffe auf fremde Schiffe in ukrainischen Gewässern und auf das Getreide, das Europa braucht.
Der Nutzen für Deutschland ist greifbar. Weniger Gefahr für Besatzungen und Schiffe. Weniger Ausfälle bei der Getreidezufuhr. Weniger Druck auf Brot, Futter und Fleisch. Solange Russland einen Getreidekrieg gegen die Ukraine und gegen Europa führt, schützt die Verteidigung der ukrainischen Häfen und der Druck auf die russische Seeroute auch die deutsche Versorgung.
Die Antworten der Ukraine auf russische Hafeninfrastruktur und Schiffe sind deshalb eine erzwungene Maßnahme nicht nur für die Ukraine, sondern auch ein Schutz für Europa.



